Lebenskultur

 Ballon

Die BundesArbeitsGemeinschaft Lebenskultur BAG-L - beschäftigt sich konkret mit zwei vorrangigen Projekten, die durch eigene Entwicklungsarbeit, Kooperation mit Partnern und (Co-)Finanzierung durch geeignete Förderer umgesetzt werden sollen. Grundsätzlich geht es immer um gemeinnützige Tätigkeit, die entsprechend gefördert und übertragen werden kann. Der gemeinschaftliche Nutzen und die offene und öffentliche Plattform sind dafür wichtig.

 

1. Die gesunde Wahl zur einfachen Wahl machen
Hiermit ist gemeint, dass z.B. im Lebensmittelbereich die gesunden Produkte leichter zugänglich gemacht werden als die ungesunden.
Gesunde Produkte müssen mit regionalen und saisonalen Produkten einen Qualitätsstandard setzen. Es geht auch darum, dass gesundheitsfördernde Angebote und Verhältnisse einfacher verfügbar sind als krankheitsfördernde, dass es leichter ist sich gesund zu erhalten als sich krank machen zu lassen und dann mit großem kommerziellen Aufwand wiederherstellen zu lassen.
Diese Wahlmöglichkeiten müssen verbessert werden, sie müssen gefördert, präsentiert und beworben werden, so dass viele Menschen die leichte und gesunde Wahl treffen können. Dabei können z.B. Ernährungsräte helfen, die in vielen Städten bereits gegründet und auf der letzten WogE-Tagung vorgestellt wurden. Eine Ernährungswende ist nötig. Die GesundheitsAkademie e.V. will dazu beitragen, dass diese Entwicklung gestärkt wird.

 

2. Wiederaneignung der Gesundheit/skompetenz
Über Jahrzehnte haben die Menschen verlernt, sich mit ihren gesundheitlichen Belangen erfolgreich selbst zu befassen. Das System erfindet zudem permanent neue Krankheiten oder alte neu. Viele sog. Hausmittel und ihre Anwendung sind in Vergessenheit geraten. Einige Menschen gehen viel zu spät zum Arzt, andere rennen schon bei kleinen Unpässlichkeiten in die Praxen. Sie haben keine Orientierung, wann sie gesundheitliche Probleme mit einfachen Mitteln selbst lösen können und wann sie einen Experten benötigen. Stattdessen haben uns die Experten alle Entscheidungen abgenommen, sie sind die vermeintlich Wissenden und wir die angeblichen Nichtwissenden. Dies führt auch zu Problemen mit unzureichender, überflüssiger oder fehlerhafter Versorgung.
Gleichzeitig ist die Erkenntnis gewachsen, dass zum Gesundbleiben und Gesundwerden die eigenen Heilungskräfte wichtig und nützlich sind. Wenn wir wieder mehr über unsere Gesundheit (mit)entscheiden wollen, wenn wir also wieder mehr Gesundheitskompetenz lernen / uns aneignen wollen, dann können wir auch aktiv Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen. Dann werden wir nicht völlig abhängig von Akteuren, die unsere Gesundheit/Krankheit als Ware und Gewinnquelle sehen und dann werden wir uns auch leichter gegen die Lebens- und Umweltbedingungen zur Wehr setzen können, die uns krank machen (z.B. Braunkohleverstromung). BürgerInnen sollen über ihre Gesundheit und Lebenskultur selbst bestimmen können.

 

 

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