Entwicklungs-Workshops 2017Logo2016

 

Das Konzept dialogischer Entwicklungsgruppen

In den Entwicklungs-Workshops gibt es Gelegenheit, über drei fortlaufende Nachmittage jeweils von 15-18 Uhr verschiedene Aspekte der Gestaltung von Gesundheit zu entdecken und zu entwickeln. Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Entwicklungs-Workshops werden festgehalten und am Folgetag und am Ende mit allen TeilnehmerInnen der WogE reflektiert.

 

Bitte wählen Sie bei der Anmeldung eine thematische Gruppe, in die Sie sich mit Ihren eigenen Ideen und Erfahrungen einbringen wollen und für die Sie sich auch einen weiterführenden Austausch vorstellen können. Geben Sie bitte auch eine 2. Priorität an, falls die gewünschte Gruppe schon voll ist. Eine Übersicht der Workshops finden Sie auch hier

 

W 1

Glück - Gesundheit - Lebensbalance

Anregungen dazu:

Persönliche Such- und Finde-Spaziergänge auf der Insel.

Jede/r Teilnehmer/in soll am Ende des 3-tägigen Workshop-Prozesses persönlich passende und inspirierende Eigenentwicklungs-Projekte gefunden haben. Dabei sollen die Inselatmosphäre und Such-Partner zusätzlich inspirieren.

Moderation: Bernd Fittkau, Dorothee Remmler-Bellen

 

W 2

Gesunde Entwicklung und Bildung 

(fällt leider aus)

 

W 3

Gesundheit und Spiritualität 

Anregungen dazu:

Spirituelle Erfahrungen als wesentlicher Teil einer hoffnungsstiftenden, lebensfreudigen, alltags- und enkeltauglichen Gesundheitskultur. Fragen des Workshops sind unter anderem: Worauf gründet die Zukunfts-Hoffnung im Gesundheitsmotiv? Wie können positive aktive Beziehungen zu dem, was Menschen als mächtige und sinnstiftende Kraft erleben, angeregt, begleitet und kommuniziert werden? Wie können tradierte Praktiken aus religiösen Institutionen und spirituellen Gruppen produktiv und sich gegenseitig bereichernd gesundheitsfördernder werden? Welche  spirituellen Erfahrungen und Praktiken können eine humanistisch-demokratische Gesundheitskultur begleiten und begründen? Ziel des Workshops sind praxisnahe Anregungen für Gesundheitsberufe, Heilberufe, Pädagogik, soziale Arbeit und andere Berufe, in denen menschliche Zukunfts-Hoffnungen behandelt werden.

Moderation: Gerhard Tiemeyer

 

W 4

Gesundheit unternehmerisch gestalten

Anregungen dazu: 

Wie können wir Gesundheit wieder in die eigenen Hände nehmen und andere befähigen, dies auch zu tun? Wie wäre es, dabei mehr mit der Natur in uns und um uns zu kooperieren anstatt sie zu kontrollieren? Welche Möglichkeiten bietet die derzeitige wirtschaftliche und politische Lage für ein Mehr an Gesundheit für alle?

Diese Fragen wollen wir in einem offenen Werkstattformat bearbeiten. Der Workshop lädt Menschen mit Gründungsideen sowie erfahrene UnternehmerInnen die Gesundheit in ihrem Unternehmen verkörpern wollen zum Austausch und Gestalten ein.

Als Einstieg finden wir über Arbeit mit Bildern eine tiefere Verbindung zu unserem persönlichen Anliegen (Züricher Ressourcenmodell ZRM)  und finden dann über Dialogprozesse Gemeinsamkeiten, Antworten und nächste Schritte für unsere eigenen Projekte. Wichtig bei all dem ist für uns der Fokus auf das, was bereits gut gelingt und was noch möglich ist und wo wir von Erfolgsgeschichten anderswo lernen können.

Moderation: Frauke Godat, Martina Rudolph
(WS 4 wird zusammen mit WS 5 angeboten)

 

W 5

Teamorientierung und Anliegenorientierung

Anregungen dazu:

Gesunde Arbeitsumfelder gestalten am Beispiel des BUURTZORG – Pflegemodells und der Suche nach „Stimmigkeit“ mit der Methode der Anliegenorientierung

Wie sieht ein gesunder Arbeitsplatz in Zukunft aus? In den Niederlanden ist der Pflegeberuf innerhalb weniger Jahre ganz neu belebt worden. Wesentlich mitverantwortlich ist das Buurtzorg-Modell, in dem Pflegende auf Augenhöhe und in kleinen Teams selbstbestimmt ihre Arbeit machen. Ein Beispiel für eine gesundende Arbeitsumgebung. Im Workshop werden die Chancen dieses Modells bearbeitet und unter dem Aspekt der Methode der „Anliegenorientierung“ von HARMONIA-Partners bearbeitet. Gemeinsam mit den eingebrachten  Erfahrungen der Teilnehmer kann eine konkrete Vision für sinnerfülltes und gesundes Arbeiten entstehen.

Moderation: Martin Böckstiegel

(WS 5 wird zusammen mit WS 4 angeboten)

 

W 6

Chronische Krankheit und Selbstmanagement

(fällt leider aus)

 

W 7

Stadt - Land - Fluss

Anregungen dazu:   

Gesundheitsförderung durch Landschafts-Entwicklung und -Gestaltung in Städten und Gemeinden - Praxistaugliche Ideen mit sozialökologischer Nachhaltigkeit. Wie lässt sich ein gesundes Dorf, eine gesunde Stadt, eine gesunde Landschaft gestalten? Was bedeutet für uns dabei „gesund" und wen brauchen wir für solche Entwicklungen?

Zusammen mit dem Landschaftsplaner Wolfgang Brauner werden wir unsere Sinne schärfen und Landschaft in den Blick nehmen. Der Ortsbürgermeister von Mannebach Bernd Gard wird uns die neue Attraktivität des Dorfes vermitteln und ein gerade beginnendes Projekt zur besseren Gesundheitsversorgung in einem sozial schwachen Stadtbezirk in Hamburg stimmt uns auf die besonderen Herausforderungen in der städtischen Entwicklung ein.

Moderation: Wolfgang Brauner, Bernd Gard

(WS 7 wird zusammen mit WS 10 angeboten)

 

W 8 

Ernährung, Energie, Konsum - in eine „gesunde" Zukunft gedacht

(fällt leider aus)

 

W 9

Gesundheit gestalten im Quartier

Anregungen dazu:   

Wer macht das eigentlich bisher und was kommt dabei heraus? Kann das besser werden? Haben wir überhaupt Einfluss auf die Entwicklung oder regelt das Gesundheitswesen alles?

Einige Projekte zu diesem Thema sollen besonders in den Blick genommen werden, die die Gestaltung noch vor sich haben. Ein Citizen-Science-Projekt aus Berlin steht zur Debatte, ein Gemeinschaftsprojekt der GesundheitsAkademie mit mehreren Gesundheitsläden zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz in sozial benachteiligten Quartieren und ein länderübergreifendes Präventions- und Gesundheitsförderungsprojekt.

Moderation: Michael Reese, Judith Storf

 

W 10

(Gesundheits)Politisch und gesellschaftlich wirksam

Anregungen dazu:   

Warum sind wir immer noch nicht stark genug, unsere wichtigen Anliegen und Forderungen wirksam umzusetzen? Was können wir, was fehlt uns, was stärkt uns und wie können wir von anderen unterstützt werden? Wie kann "Gesundheit" zu einem wahlentscheidenden Thema werden? Wir werden verschiedene Handlungsoptionen durchspielen und aus der Erfahrung bewerten. Auch neue partizipative Aktionsformen und Umsetzungsstrategien sollen reflektiert werden - incl. Optionen, Grenzen und notwendige Werkzeuge.

Moderation: Günter Hölling, Stefan Schmidt-Troschke

(WS 10 wird zusammen mit WS 7 angeboten)